Aktuelles

Pflege Besser

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Warum eine neue Prüfung?

Seit 2011 werden Pflegeheime nun 1x jährlich geprüft und benotet. Die Note wird dann im Internet veröffentlicht. 
Dieses System ist mehr und mehr in die Kritik geraten und auch Nachbesserungen im Fragenkatalog haben es nicht wirklich besser gemacht. Qualitätsmängel, aber auch gute Qualitätsstandards waren für Bewohner und Angehörige durch die Benotungen nicht ersichtlich. Alles wurde "über einem Kamm geschoren" und wichtige Einzel-Informationen wurden durch die Durchschnittsnoten "verwaschen". 

Ziel der Reform ist es, eine Alternative zu schaffen, die vor allem den Bewohnern und Angehörigen eine klare und übersichtliche Einschätzung der Pflegequalität in den Pflegeheimen aufzeigt, so dass sie Einrichtungen auch miteinander vergleichen können. Die Ergebnisse stehen im Mittelpunkt der Bewertung: Was hat der Bewohner von der Pflege? Wie gut ist er versorgt?  

Grundlegend neues Qualitätssystem

Das neue Qualitätsmessungsverfahren besteht aus dem internen Qualitätsmanagement der Einrichtungen und einem neuen Prüfverfahren des MDK. In einem Bericht der Uni Bielefeld und dem Institut aQua sind die Indikatoren für die internen Qualitätsdaten und auch die Qualitätsbereiche für die externe Qualitätsprüfung durch den MDK auf über 600 Seiten beschrieben.

Demenz gehört heute zu den großen pflegerischen Herausforderungen und zum Tagesgeschäft - vor allem in der Altenpflege. Der neue Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" hat dies aufgegriffen und sich zum Ziel gesetzt, dazu beizutragen, die pflegerische Versorgung und die Lebensqualität dementer Menschen zu verbessern.

"Gelingt es Pflegefachkräften, den skizzierten Veränderungen [im Verlauf einer Demenz] durch Beziehungsgestaltung zu begegnen, hat dies unmittelbar positive Auswirkung auf die von Menschen mit Demenz empfundene Lebensqualität" (S. 28, Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz").

Ab dem 25.05.2018 gilt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) europaweit. Die Regelungen gelten für alle Unternehmen und es ist verpflichtend diese Regelungen umzusetzen. Ziel der Grundverordnung ist zunächst ein weitestgehend einheitliches Datenschutzrecht innerhalb der EU und die Stärkung der Rechte und Kontrollmöglichkeiten der Betroffenen.

Neu sind insbesondere die umfassenden Informationspflichten. Diejenigen, deren Daten erhoben werden, haben ein Recht darauf zu erfahren wie damit umgegangen wird und wofür sie genutzt werden. Ein wichtiger Punkt ist die Verpflichtung zur Datenschutz-Folgenabschätzung bei besonderem Risiko für die erhobenen Daten. Gesundheitsbezogene Daten sind solche Daten mit besonderem Risiko, was eine Datenschutz-Folgenabschätzung für Pflegeeinrichtungen notwendig macht. Außerdem muss ein Datenschutzbeauftragter benannt werden, der als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung steht.

Welche konkreten Schritte sind nun notwendig?